Umfassende Einblicke in den Tiefwasserhafen Richards Bay an der Ostküste Südafrikas
Der Tiefwasserhafen Richards Bay ist eine bedeutende maritime Infrastruktur an der Ostküste der Republik Südafrika, gelegen in der Provinz Natal, etwa 150 km nördlich von Durban. Der Ausbau begann im Jahr 1972 und wurde in einem Zeitraum von fünf Jahren realisiert. Der Großhafen dient vor allem dem Export von Kohle, die im Osten der Provinz Transvaal gewonnen wird. Ursprünglich war die Lagune von Richards Bay eine unberührte Naturstätte, die bis zur Hafenerweiterung als Naturschutzgebiet erhalten wurde. Der 4,5 Kilometer lange Deich und das Flut-Regulierbauwerk sorgen für eine effiziente Wasserstandskontrolle und Schutz vor dem starken Seegang des Indischen Ozeans. Mit zwei großen Kaimauern und umfangreichen Naßbaggerarbeiten wurde der Hafen für Schiffe bis zu 250.000 tdw zugänglich gemacht. Die Bauarbeiten umfassten über 660.000 m³ Beton und 170 Millionen m³ Naßbaggerung, unterstützt durch moderne Schneidkopfspülbagger und Hopperbagger. Der HB Richards Bay ist ein zentrales Element in Südafrikas Exportwirtschaft und ein Meisterwerk der Hafenbaukunst.